Klasse 4c - Klassenleitung Fr.Strunk

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Wilde Vögel und eine Reise in die Vergangenheit

 

Am 15.06.2010 um 8 Uhr morgens ging unsere große Fahrt los. Alle 4. Klassen machten sich mit einem großen Doppeldeckerbus auf den Weg zur Adlerwarte in Berlebeck und zum Freilichtmuseum in Oerlinghausen. Nach etwa zwei Stunden Fahrt kamen wir zuerst an der Adlerwarte an.

Bevor wir uns alle auf eine Tribüne setzen durften, wurde erst einmal ein Souvenirladen besucht. Anschließend wurden uns verschiedene Greifvögel in einer Flugschau vorgestellt. Ein kleiner Bussard ist sogar auf dem Kopf von Frau Rosina gelandet. Der größte Vogel war ein Weißkopfseeadler mit einer Flügelspannweite von 2,10 m.

Nach dieser beeindruckenden Vorführung haben wir erst einmal gefrühstückt und anschließend durften wir noch auf den Spielplatz.

Dann ging es wieder in den Bus, weiter ging die Fahrt. Eine Stunde später kamen wir am Freilichtmuseum in Oerlinghausen an. Dort wurden wir klassenweise von einer Frau durch einzelne Zeiten der Vergangenheit geführt:

Zuerst lernten die „Altsteinzeit“ kennen. Zu dieser Zeit lebte man in Lederzelten, es war kalt und es gab nur wenig Vegetation.

Danach haben wir uns in der „Mittelsteinzeit“ umgesehen. Es gab Häuser, die aussahen wie umgedrehte Körbe, sie werden auch „Korbhäuser“ genannt. Das Werkzeug aus dieser Zeit bestand aus Steinen, es gab mehr Vegetation und das Wetter war wärmer.

Zum Schluss haben wir ein Haus aus der „Jungsteinzeit“ kennen gelernt. Diese waren aus Stroh, Bäumen, Lehm und Kuhfladen gebaut. Es gab schon sehr viel mehr Werkzeug: Spaten, Pfeil und Bogen oder auch eine Nähnadel aus Tierknochen, eine Tiersehne diente als Faden.

Wird sind in solche Häuser hineingegangen und haben uns im Kreis auf Baumstämme gesetzt. In der Mitte wurde ein Feuer gemacht. Zuerst durften wir nun „Tonperlen“ selber herstellen, die dann am Rande des Feuers gehärtet wurden. Jeder bekam anschließend ein Lederband für die Perlen und wir durften das dann mit nach Hause nehmen.

Außerdem haben wir noch selber Mehl gemahlen, indem wir Weizenkörner zwischen zwei Steinen zerrieben haben. Dieses Mehl sieht ganz anders aus, als das wir im Laden kaufen können. Zu diesem selbstgemachten Mehl kam Wasser und Salz dazu. Salz war in der Jungsteinzeit sehr kostbar und wurde auch „weißes Gold“ genannt. Zwei Kinder haben den Teig geknetet und jeder von uns allen hat sich anschließend ein Stück Teig zu einem kleinen Fladenbrot geformt und es in die Glut des Feuers gelegt. Nach ca. 10 Minuten konnten alle ihr Brot knabbern.

Auch ein Besuch im Souvenirshop des Freilichtmuseums durfte zum Schluss nicht fehlen.

Dann ging es auf die Heimreise. Nach endlosen 2 ½ Stunden Fahrt sind wir abends wieder an der Schule angekommen.

Insgesamt hat uns der Tag richtig gut gefallen, jedoch war die Busfahrt sehr lang, und der Busfahrer hat mit uns zu viel gemeckert.

 

ein Bericht von Michelle Hunder, Djamila Hama und Joy Wieke

Unsere Karnevalsfeier

 

Am Freitag, dem 12.02.2010, haben wir mit unserer Klasse Karneval gefeiert. Wir erschienen in den lustigsten Kostümen und hatten viel Spaß. Statt des gesunden Frühstücks durften wir an diesem Tag nach Herzenslust am selbst zusammengestellten Buffet schlemmen.

Ab 10.30 Uhr ging es dann in einer langen Polonaise mit allen Kindern der Schule in die Turnhalle zu einer gemeinsamen Karnevalsparty. Solche Schultage müsste es öfter geben …