Unser Tag auf der Burg Altena
Hallo alle miteinander!
Wir waren mit der 4b auf der Burg Altena. Bis dahin sind wir ungefähr eine Stunde lang mit dem Bus zum Sauerland gefahren. Als wir ankamen, durften wir noch bis 10 Uhr frühstücken und spielen. Anschließend durfte man sich aussuchen, ob man eine Ritterausbildung machen wollte oder zum Schreibstubenprogramm gehen wollte. Vom Knappen zum Ritter musste man viele Aufgaben erledigen. Zum Beispiel musste man eine Mutprobe bestehe, damit man Ritter werden konnte. Danach durften wir eigene Wappen malen. Die dritte Aufgabe lautete, ein Kettenhemd anzuziehen und zu tragen. Später haben wir gelernt, wie man gezecht und geschmaust hat. Außerdem haben wir auch noch Armbrustschießen gemacht. Danach haben wir noch einen Liebestanz gelernt. Zum Schluss haben wir noch ein Schwert gehalten.
In der Schreibstube sind wir sofort in die Kapelle gegangen und haben das „Vater Unser“ auf lateinisch gesungen. Dann sind wir ins Museum gegangen. Dort hat uns eine Frau über das Schreiben von früher erzählt. Im Anschluss daran sind wir in die Schreibstube gegangen und haben mit Feder und Tusche geschrieben. Die Verzierungen haben wir mit Wasserfarben gemalt und noch mit Stempeln Wachs darauf gedrückt.
Das ist das „Vater Unser“ auf lateinisch
Pater noster, qui es in caelis
santificetur nomen tuum
Adveniat regnum tuum
Fiat voluntas tua,
sicut in caelo et in terra.
Panem nostrum supersubstantialem da nobis hodie
Et dimitte nobis debita nostra,
sicut et nos dimiitimus debitoribus nostris
Et ne nos inducas in tentationem.
Sed libera nos a malo
Amen
Liebe Grüße von
Haris Bucvic und Melina Kröger aus der 4a
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Praktikanten in der Ewaldschule
Immer wieder sind Praktikanten in unserer Schule tätig. Dabei handelt es sich überwiegend um Lehramtsstudenten, die sich auf ihren Beruf als Lehrer/in vorbereiten.
In diesem Jahr arbeitete Nele Krebs in unserer Klasse. Sie wollte uns möglichst viele Informationen zum Thema Kinderrechte zukommen lassen und wählte dazu die moderne Unterrichtsmethode des kollektiven Lernens.
Zunächst teilte sie die Kinder durch Farbkärtchen in Farbgruppen zu 4-5 Kindern ein. In diesen Gruppen mussten sie einen Text über je 1-2 Kinderrechte in Stillarbeit lesen und dann darüber in der Gruppe diskutieren.
Anschließend wurden die Gruppen neu zusammengesetzt: Ein Kind aus jeder Gruppe kam zu einer neuen Gruppe. Dazu wurden Zahlen gezogen. Die neuen Gruppen nannten sich Zahlengruppen. In dieser Gruppe musste jedes Kind den anderen erzählen, was in der ersten Gruppe erarbeitet wurde. Die Zuhörer machten sich entsprechende Notizen.
Dann gingen die Kinder wieder in die ursprüngliche Farbgruppe zurück und berichteten dort über das, was sie in der Zahlengruppe von den anderen Mitschülern erfahren hatten.
Durch diese Methode waren die Kinder nun über alle Kinderrechte informiert, ohne in mühevoller Arbeit alle Texte selbst gelesen haben zu müssen. Gleichzeitig haben sie gelernt, über ein Thema zu diskutieren und Informationen in gekürzter Form weiterzugeben.
Um die Ergebnisse zu dokumentieren, stellten die einzelnen Kindergruppen Plakate zu den Kinderrechten her und präsentierten diese im Anschluss der gesamten Klasse.
Diese Arbeitsform hat allen Spaß gemacht, wie man anhand der Bilder sehen kann, und durch die wechselnden Methoden kam keine Langeweile auf. Es mussten alle gut mitarbeiten, weil jeder seine Informationen weitergeben musste.
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Karneval am 4.3.2011
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Radfahrtraining
Immer zum Ende des 4. Schuljahres findet für die Schüler der Ewaldschule eine Radfahrprüfung statt. In vielen Stunden werden sie vorher von ihren Lehrern auf die sichere Teilnahme am Straßenverkehr vorbereitet. Zusätzlich führt Herr Grimmelt, der seit vielen Jahren für die Schulen zuständige Verkehrssicherheitsberater, 4 Übungseinheiten - über das Schuljahr verteilt - durch. Sie bestehen aus je einer Doppelstunde.
Nach der 1. Stunde theoretischen Unterrichtes bei Herrn Grimmelt werden anschließend die erworbenen Kenntnisse in der Verkehrswirklichkeit erprobt.
Auf den Bildern sieht man die Kinder der Klasse 4a. Sie zeigen auf ihren Fahrrädern, ob sie die besprochenen Regeln schon beachten können. Bei seiner Arbeit unterstützt wird Herr Grimmelt nicht nur von den Lehrern, sondern dankenswerterweise auch von einer Vielzahl von Eltern aus den jeweiligen Klassen. Sie stehen an den verschiedenen Stationen zur Beaufsichtigung ihrer Kinder, weisen sie aber auch auf eventuell falsches Verhalten hin.
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Adventsbasteln
Im November 2010 beschäftigten wir uns in der Klasse gemeinsam mit der Lektüre „Oskar und die falschen Weihnachtsengel.“ Dass sich in dieser Geschichte Kinder für ein Tierheim engagierten und als verkleidete Weihnachtsengel von Haus zu Haus gingen, um Geld für die Tiere zu sammeln, beeindruckte uns sehr. So kam im Klassengespräch der Wunsch auf, gemeinsam auch etwas Gutes zu tun. Viele Vorschläge wurden gemacht. Schließlich einigten wir uns darauf, Waffeln zu backen, diese zu verkaufen und den größten Teil des Geldes der Kinderpalliativstation der Kinderklinik Datteln zu spenden.
Einige Mütter unserer Klasse schafften es dann, uns einen Back- und Verkaufsplatz im Eingangsbereich von Hornbach in Datteln zu beschaffen. Schließlich kam der 15. November und viele Kinder und Mütter backten und verkauften unermüdlich Waffeln und von Eltern gespendeten Kuchen. Das Ganze fand im Zeitraum von 9.00-15.00 Uhr statt. Die Waffeln gingen weg wie warme Semmeln. Immer wieder musste neuer Teig gebracht werden. Dass der Verkauf so gut lief, war den Kindern zu verdanken. Sie hatten nicht nur ansprechende Plakate gestaltet, sondern sprachen den ganzen Tag immer wieder Leute bei Hornbach an und erzählten von unserer Aktion. Viele Menschen waren berührt und gaben zusätzlich Geld, um die Aktion zu unterstützen.
Unbeschreiblich groß war unsere Freude, als wir am Abend feststellten, dass wir 800 Euro eingenommen hatten. Ein kleiner Teil des Geldes ging in unsere Klassenkasse, um damit die Kosten eines Klassenausflugs zu senken.
Im Dezember waren wir dann in die Kinderklinik eingeladen, um unsere Spende dort abzugeben. Begleitet wurden wir von Frau Jendreiko von der Pfarrcaritas Christus-König, die sich mit einer Spende beteiligten. Frau Dr. Klein, die uns mit Keksen und Getränken in der Mitarbeiterkantine empfing, erzählte uns von den sterbenskranken Kindern und auch von den Geschwistern, die dort auf der Station manchmal mitbetreut werden. Sie fragte uns, ob unser Geld für Kunstmaterial ausgegeben werden dürfe, weil dieses immer wieder für die Kinder gebraucht werde. Wir stimmten freudig zu. Nachdenklich fuhren wir nach Hause. Am anderen Tag unterhielten wir uns noch einmal und waren uns einig, dass wir froh und glücklich sein können, gesund zu sein.
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Klasse 3a - Klassenleitung Fr.Szostak
Klassenfoto 3a
Unsere Klassenfahrt
nach Hattingen ins „Haus Friede“
Endlich war es soweit! Unsere Klassenfahrt nach Hattingen stand bevor. Zusammen mit unserer Parallelklasse, der 3b, fuhren wir am 18. Mai 2010 um 9 Uhr morgens los.Vorher haben wir uns auf dem Schulhof getroffen und waren alle ziemlich aufgeregt, und wir haben alle durcheinander gequasselt. Unsere Mamas waren mindestens genauso aufgeregt wie wir.
Endlich hatten wir unsere Koffer verstaut und saßen im Bus. Wir winkten den Mamas noch zu und los ging es. Auf nach Hattingen!
Wir waren ja sooooo gespannt, was uns erwarten würde. Für die meisten von uns war es nämlich das erste Mal, dass sie für 3 Tage von zu Hause weg waren. Nach ca. 1 Stunde Fahrt hatten wir unser Ziel: Haus Friede in Hattingen, erreicht. Weil wir noch nicht auf unsere Zimmer konnten, hat uns Frau Wülfrath das Gelände gezeigt. Es gab einen wunderschönen Spielplatz, den wir sofort ausprobierten. Einen Wald gab es auch, den wir aber nicht ohne Aufsicht betreten durften. Das Gelände war so groß, dass wir frei herumrennen konnten. Wir haben sehr lange gespielt. Um Viertel vor eins gab es Mittagessen. Vor dem Mittagessen, das sehr lecker war, haben wir unsere Koffer ausgepackt. Beim Bettenbeziehen musste man sich sehr viel gegenseitig helfen und wir haben dabei sehr viel gelacht.
Nach dem Essen und Bettenbeziehen haben wir uns wieder draußen am Spielplatz getroffen. Zwei Betreuer von Haus Friede, Thomas und Christina, hatten ein Spiel vorbereitet. Es gab zwei große „A“’s, ein blaues und ein rotes, daran waren 6 Seile befestigt. Damit konnten wir das A bewegen. Zunächst durften wir es ausprobieren, wie es funktioniert, und etwas später wurde in Gruppen gegeneinander gespielt. Das hat sehr viel Spaß gemacht.
Ruck zuck war der Nachmittag rum und es gab schon wieder Abendessen.
So gegen 21 Uhr haben wir dann noch eine Nachtwanderung gemacht. Ein Mann von Haus Friede namens Andreas hat die Nachtwanderung geplant. Wir hatten sehr oft Angst, weil es öfters ziemlich gruselig war. Andreas hatte nämlich eine „Gruselspezial’’ Nachtwanderung geplant mit allerlei seltsamen Geräuschen. Es war total unheimlich. Dabei gab es noch ein super Highlight: wir durften auf eine kleine Burg mit toller Aussicht klettern. Auf dem Heimweg hat uns jemand ganz doll erschreckt. Den Rest des Weges konnten wir dann so nach Hause laufen. Ohne zu murren haben wir uns fürs schlafen gehen fertig gemacht. Als wir alle im Bett waren sind wir fast sofort eingeschlafen, soooooooo müde waren wir.
Am 2.Tag wurden die meisten früh wach. Alle anderen Kinder wurden von Frau Szostak oder Herrn Budke geweckt. Um Viertel vor 9 gab es Frühstück und 1 Stunde später trafen wir uns vor dem Haupthaus zum Bogenschießen, Meißeln und klettern an der Kletterwand. Das hat uns allen ganz viel Spaß gemacht. Der Vormittag war super schnell vorbei und es gab schon wieder Mittagessen. Alle waren sehr hungrig und haben gut gegessen. Danach durften wir auf den Spielplatz. Irgendwann riefen uns die Lehrer zusammen und wir haben ein Geländespiel zum Thema: „Die geheime Deponie“ gemacht. Hier ging es vor allem um giftigen Müll in Flaschen und die Folgen für die Umwelt.
Die Zeit bis zum Abendessen verbrachten wir dann wieder auf dem Spielplatz. Nach dem Abendessen haben wir noch einen Spiele-Abend gemacht, z.B. Reise nach Jerusalem, Obstsalat und noch vieles mehr.
Gegen 22 Uhr sind wir dann in unseren Betten verschwunden.
Am 3. Tag sollten wir uns nach dem Frühstück unsere Regensachen und Gummistiefel anziehen, weil wir zu einem Teich gelaufen sind. Dort haben wir verschiedene Schnecken (z.B. Spitzschlammschnecken, Posthornschnecken, Tellerschnecken) gefunden und der Betreuer Martin hat uns Blindschleichen, Salamander und Ringelnattern gezeigt. Die Ringelnatter durften wir sogar auf unsere Hände nehmen. Dieser Vormittag war sehr aufregend. Schon war es wieder Zeit für den Rückweg und das Mittagessen. Danach durften wir wieder auf den Spielplatz. Am Nachmittag haben wir dann für unser Musical „Der Regenbogenfisch“ geübt. Das führen wir beim Sommerfest unserer Schule auf.
Zum Abendessen haben wir gegrillt. Später sollte es noch ein Lagerfeuer geben, doch leider ging das Feuer immer wieder aus.
Die ersten Kinder haben an diesem Abend auch schon wieder für zu Hause gepackt. Auch an diesem Abend sind wir wieder total müde ins Bett gefallen und sind fast sofort eingeschlafen.
Am letzten Morgen, am Freitag, haben wir die letzten Sachen in die Koffer gepackt und bei einigen Kindern musste man sich draufsetzen, weil wir die Sachen nicht so toll einpacken konnten wie unsere Mamas zu Hause. Aber jeder hat seine Sachen irgendwie wieder mitbekommen. Leider kam der Bus viel zu früh. Als alles verstaut war sind, wir traurig eingestiegen um nach Hause zu fahren. Wir wären alle gerne noch in Hattingen geblieben, denn hier hat es uns super gut gefallen. Als wir dann nach ca. 1 Stunde Fahrt an der Ewaldschule ankamen haben wir uns aber auch über das Wiedersehen mit unseren Eltern sehr gefreut.
von Katharina Löbbering und Helene Raulf
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Karneval 2010 im Englischraum
Hurra! Am Freitag fand im Englischraum kein Unterricht statt, sondern es tobte dort der Bär. Unsere Klasse feierte Karneval. Den Raum hatten wir aus Platzgründen gewählt. Morgens um acht waren schon viele Kinder zur Stelle, um den Raum mit Luftballons, Luftschlangen und tollen Tafelbildern zu einem gelungenen Feierraum zu schmücken. Wir bauten einen Sitzkreis auf, und eine lange Tischfläche diente als Platz für`s Buffet. Nur Süßigkeiten, Chips, Flips und Ähnliches waren erlaubt. Gesundes war an diesem Tag strikt verboten, was natürlich allen Kindern „sehr schwer“ fiel. Und dann kamen die Cow-Girls, Prinzessinnen, viele Ninjas, ein Küchenjunge, Papagena, ein Häschen, 3 Pippi Langstrümpfe, eine Hexe und andere urige Gestalten. Das Vorstellen machte Riesenspaß. Vor Frau Szostak, der Senftube, musste man sich schwer in Acht nehmen, damit man nicht mit Senf bekleckert wurde. Es wurde nach mitgebrachter Musik ausgelassen gefeiert. Alle wollten beim Stopptanz, Zeitungstanz, der Reise nach Jerusalem und weiteren Spielen mitmachen. Schließlich wurden wir noch mit Kamelle beworfen, und dann ging es in einer Polonaise weiter in die Turnhalle, in der bei vielen Mitmachkarnevalsliedern kräftig weiter gefeiert wurde.
Schade, dass wir am Dienstag wieder arbeiten müssen, oder?
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Büchereistunde in der 3a
Eine der beliebtesten Schulstunden der Woche ist die Büchereistunde. In dieser Stunde haben die Schüler die Gelegenheit aus dem reichhaltigen Angebot der Schülerbücherei ein Buch auszuwählen und es zu Hause zu lesen. Die Ausleihe geschieht in unserer Klasse überwiegend durch die Mütter der Kinder. Jeden Freitag in der dritten Stunde können die Kinder ihre gelesenen Bücher abgeben und sich ganz in Ruhe ein Buch aussuchen. Die Mütter wechseln sich bei der Ausleihe ab. Sie beraten gegebenenfalls die Kinder, die sich nicht recht für ein Buch entscheiden können.
Ein besonderer Tag ist immer dann, wenn die Klasse gemeinsam die Bücherei aufsucht. Dann wird in gemütlicher Runde zunächst einmal etwas vorgelesen (Frau Szostak oder einige Kinder). Manchmal wird aus der Leserunde auch noch eine Erzählrunde. Probleme werden besprochen und Lösungen gesucht. Jeder hat auch noch Gelegenheit selbst zu stöbern und es sich mit seinem Buch auf einer Couch oder einem dicken Kissen gemütlich zu machen. Dann hat man eigentlich gar keine Lust mehr, zurück in den Klassenraum zu gehen und dort auf den harten Stühlen zu sitzen und fleißig zu arbeiten. Aber man weiß ja: Die nächste Büchereistunde kommt bestimmt.
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Eine gelungene Hilfsaktion
Kinder helfen Kindern
Die Klasse 3a der Ewaldschule spendet Textilien und Spielzeug für den Caritas-Shop und den Kleiderladen
Michael Dittrich Oer-Erkenschwick
Diese rührende Geschichte hat die Klasse 3a der Ewaldschule in der Vorweihnachtszeit aufgerüttelt: Eine Junge schlachtet sein Spar schwein und kauft mit dem Geld armen Kindern einen selbst gebastelten Adventskranz ab.
„Da wollten wir auch armen Kindern irgendwie helfen“, sagt Katharina Löbbering (8). Für Brasilien hatten die Drittklässler schon mal Geld gesammelt. „Warum nicht auch mal Kindern in Oer-Erkenschwick helfen. Wir wissen doch aus eigener Erfahrung, dass in vielen Familien das Geld knapp ist“, dachte Klassenlehrerin Renate Szostak (56) gleich an das Ladenprojekt. In den Weihnachtsferien mobilisierten die Schüler ihre Familien und sammelten fleißig . Tobias Gerstokrax (8) brachte wie die meisten Mitschüler gut erhaltene Anziehsachen und funktionstüchtiges Spielzeug mit in die Schule. Bücher waren auch dabei und Larissa Martin (8) trennte sich sogar von etlichen Barbie-Puppen. Im Klassenzimmer war gar nicht genügend Platz. Auch im Kunstraum und im Lehrerzimmer stapelten sich die Kartons und Tüten mit den gespendeten Sachen. Die gehen jetzt zwar nicht an den Laden. Dort werden nur Lebensmittel und Hygieneartikel günstig verkauft. Aber der Caritas-Shop am Hünenplatz und der Kleiderladen im Familienzentrum Stettiner Straße bringen die Spenden jetzt an den Mann.Veronika Lange (44) und Claudia Martin (41) von der Pfarrcaritas Christus König holten die Sachen gestern ab. „Das ist eine tolle Idee. Spenden von einer Schulklasse bekommen wir zum ersten Mal“, sagt Lange. Klassenlehrerin Renate Szsotak hat schon eine Idee für die Weihnachtsaktion 2010: „Wir könnten ja mal Waffeln backen und zugunsten der Kinderklinik verkaufen.“ Die 28 Kinder der Klasse 3a sind stolz auf das Ergebnis ihrer Spendenaktion und wollen sich Weihnachten 2010 wieder für arme Kinder engagieren.
Dittrich-Stimbergzeitung
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt!
Weihnachtsfeier
Zwei Wochen vor der Weihnachtsfeier begann in der 3a eine unruhige Zeit. Es wurden Lieder, Gedichte, Geschichten, ein Tanz ausgewählt, die bei der Feier vorgetragen werden sollten.
Auch die Orff Instrumente und Flöten kamen zum Einsatz. Fast jedes Kind wollte eine Aufgabe übernehmen. Nun wurde fleißig geprobt und für den Lichtertanz mussten Gläser mit Transparentpapier beklebt werden. Endlich war es soweit!! Am Freitag, d. 11.12.09 fand morgens die Generalprobe statt. Nachdem bei den früheren Proben schon so einige Gläser zu Bruch gegangen waren, gab es an diesem Morgen keine Zwischenfälle. Alles klappte wie am Schnürchen. Die Feier begann um 16 Uhr nachmittags in der weihnachtlich beleuchteten Pausenhalle. Die Eltern hatten Tische und Stühle aufgestellt, die Tische festlich geschmückt und mit selbst gebackenem Kuchen und Plätzchen bestückt.
Aufgeregt und mit hochroten Köpfen trugen die Kinder ihre Lieder, Gedichte und Geschichten vor. Begleitet wurden sie durch Flöten und andere Instrumente. Besonders stimmungsvoll war der Lichtertanz. Viel Applaus bekamen die kleinen Künstler von den anwesenden Eltern, Großeltern und Geschwistern. Nach der Aufregung schmeckten dann auch die Plätzchen und der Kuchen besonders gut und am Abend, als alle wieder nach Hause gingen, hörte man mehrere Stimmen: Unsere Feier war einfach toll!
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Adventsbasteln
Ganz erstaunt und richtig froh war ich, als ich am Montag früh in unseren Klassenraum kam. An den Fenstern befanden sich wunderschöne bunte Häuser und Sterne. Die Klasse war super aufgeräumt!! Nein, da waren nicht die Heinzelmännchen am Werk, sondern ganz fleißige Kinder und Mütter der 3a. Ohne meine Hilfe(man sieht es geht auch ohne Lehrerin, sie darf ruhig mal krank sein) hatten die Kinder gebastelt, geschnitten und geklebt. Viele Mütter standen ihnen tatkräftig zur Seite, haben fleißig geholfen.
Plätzchen zur Stärkung hatten sie auch noch mitgebracht. Dafür sage ich allen, die dabei waren, ganz herzlichen Dank
Renate Szostak
Besuch der Phänomania in Essen
Im Mai 2009 machten die Klassen 1c, 2a und 2b einen Ausflug zur Phänomania nach Essen.
Hier erwartete die Kinder ein besonderes Erlebnis. Die Kinder konnten hier spielerisch tätig werden und Phänomene selbst erzeugen. Sie erfuhren, wie das Auge sieht, das Ohr hört, die Nase riecht, die Haut fühlt und der Körper schwingt. Sie konnten der Naturwissenschaft auf den Grund gehen. An interaktiven Stationen konnten sie Gesetzmäßigkeiten erforschen, die sie täglich umgeben. So konnten sie zum Beispiel die Schwerelosigkeit erleben, in die Unendlichkeit schauen oder auf festem Boden das Gleichgewicht verlieren.
Wen ein Besuch interessiert findet die genaue Anschrift unter
Am Handwerkermarkt 8-10
45303 Essen
Tel. 0201/301030
Klasse 3a liebt Salat!
Das Aufschreiben eines Rezeptes, dass alle, die es lesen, es auch verstehen, ist gar nicht so einfach. Den Kindern der 3a fiel es anfangs ganz schön schwer. Immer wieder wurde etwas vergessen aufzuschreiben. Also musste fleißig geübt werden. Endlich war es soweit, auch mal in der Klasse gemeinsam etwas auszuprobieren. In Kleingruppen wurde mit Begeisterung ein Gemüsesalat zubereitet. Die Kinder arbeiteten mit hochroten Köpfen. Welcher Salat schmeckt wohl am Besten? Die Ergebnisse konnten sich sehen( oder besser ) schmecken lassen. Frau Gerstokrax, Mama von Tobias und Daniel machte Fotos von den kleinen Köchen. Sie probierte von jedem Salat etwas und kam zu dem eindeutigen Ergebnis: Alle Salate waren spitze und schmeckten nach mehr!!
Am anderen Tag zeigten die Kinder dann in einer Deutscharbeit, wie man ein solches Rezept aufschreibt.
Hier das Salatrezept von Helene Raulf:
Wir brauchen Eine Schüssel, ein Brettchen, ein Messer, Löffel, kleine Schälchen, Eisbergsalat, Paprika, eine Gurke, Radieschen, Tomaten, Lauchzwiebeln, Salatmischung, Öl, Salz und Pfeffer.
Zuerst waschen wir das Gemüse ab. Wenn wir alles abgewaschen haben, halbieren wir die Paprika und entfernen die Kerne. Dann schneiden wir sie in kleine Würfel. Die Gurke schneiden wir in Scheiben und halbieren sie. Den Eisbergsalat schneiden wir in kleine Stücke. Nun halbieren wir auch die Radieschen und Tomaten. Jetzt schneiden wir die Lauchzwiebeln in Ringe. Schließlich schütten wir die Salatmischung in eine kleine Schüssel und geben drei Löffel Öl und Wasser hinzu. Danach gießen wir die Salatmischung über den Salat und salzen und pfeffern ihn. Anschließend verrühren wir ihn. Als letztes geben wir den fertigen Salat in kleine Schälchen,
Vielleicht möchte jemand das Rezept mal ausprobieren? Dann wünscht die Klasse 3a Guten Appetit!!
Thema Wald vor Ort
Die Oer- Erkenschwicker Kinder haben es gut. Nachdem wir uns eingehend theoretisch mit dem Wald als Lebensraum und Waldtieren beschäftigt hatten, stand endlich der lang ersehnte Waldausflug in die Haard an. Zu Fuß machten wir uns am Mittwoch vor den Herbstferien auf den Weg und trafen uns am Rande der Haard mit dem Förster Herr Oelmann, der uns vor Ort fachkundig informieren konnte. Wir erfuhren vieles, was wir in unseren Büchern nicht gefunden hatten. Es ist einfach gut, wenn man mit Experten unterwegs ist.
Einige Kinder haben sich schriftlich zu unserem Unterrichtsgang geäußert:
Kati Löbbering schreibt:
Gestern morgen haben wir einen Ausflug in die Haard gemacht. Dort haben wir den Förster, Herrn Ölmann getroffen. Nach der Begrüßung hat er uns gefragt, welche Waldtiere wir schon kennen. Wir kannten schon eine ganze Menge Tiere, nur auf die Fledermaus sind wir nicht gekommen. Als nächstes hat Herr Ölmann uns die Jahresringe bei Baustämmen erklärt. Er hat auch von dem heftigen Orkan erzählt, der im Wald viel kaputt gemacht hat. Schließlich mussten wir Baumarten erraten. Dann hat Herr Ölmann uns auf Wildschweinspuren aufmerksam gemacht. Er hat uns auch erklärt, warum Brennnesseln piksen und was wir machen können, dass sie nicht piksen. Unterwegs haben wir Kletten gefunden. Sie haben wunderbar auf meinem Pulli festgehalten. Herr Ölmann hat uns erklärt, dass der Klettverschluss genauso funktioniert Am Ende durften wir noch von einer Douglasie einige Nadeln rupfen. Wenn man daran gerochen hat, hat es nach Zitrone geduftet. Mir hat der Ausflug super gut gefallen. Ich wünsche mir, dass wir so etwas öfter machen.
Maurice Kiml schreibt:
…..dass Menschen 1 000000 vor einer Million Jahren gelebt haben und einer von diesen hieß Ötzi. Man hat ihn tot gefunden mit einem Baumpilz. Das war für die Menschen, die vor einer Million Jahren gelebt haben, eine Medizin.
Tobias Gerstokrax schreibt:
Die Douglasie war in der Eiszeit fast ausgestorben und gab es nur noch in Amerika. Wenn Bäume ganz nah aneinander stehen, müssen sie gefällt werden. Der größte Baum der Welt ist der Mammutbaum. Birken haben eine weiße Rinde. Die Lärche ist der einzige Nadelbaum, der die Nadeln verliert.
Darum sollte man ihn auf keinen Fall als Weihnachtsbaum kaufen.
Laura Stratmann schreibt:
Der Förster hat wichtige Regeln erzählt, z.B. dass man keinen Müll in den Wald schmeißen soll oder keinen Grill in den Wald stellen soll. Dann haben wir viele enge Gänge erkundet und auch eine Spur von einem Wilschwein gesehen, wo es wahrscheinlich nach Essen gesucht hat. Danach haben wir uns gegenseitig mit Kletten beworfen. Der Förster hat uns gesagt, dass daher der Klettverschluss stammt. Es hat viel Spaß gemacht.
