Zeitungsartikel für die Stimberg-Zeitung im Rahmen des Zeitungsprojektes für die 4. Klassen, März 2010
Die 4b im Computerraum
Computer haben Zukunft
Die Computerfreaks der Ewaldschule lassen die Tastaturen qualmen
Auf Leons Frage „Warum arbeiten die Kinder der Ewaldschule so viel an PCs?“ antwortete unsere Klassenlehrerin: „Kinder bearbeiten verschiedene Aufgaben motivierter, wenn sie sie am Computer erledigen können. Außerdem ist der PC aus dem Berufsleben nicht mehr wegzudenken!“ Einige Mitschüler meinten: „An den Computer macht es mehr Spaß, weil wir nichts mit der Hand schreiben müssen.“
Im Computerraum gibt es 23 Computer, und in den einzelnen Klassen - je nach Wunsch der Lehrerinnen - zwischen zwei und sieben Pcs.
Es werden schon die Erstklässler mit dem Computer bekannt gemacht, zum Beispiel mit Lernspielen wie Welt der Zahl 1, Tobi, Lernwerkstatt und Schreiblabor. „Es ist gut, wenn man kleineren Kindern auch schon Computerwissen vermittelt, damit sie später auf den weiterführenden Schulen Vorteile haben“, meinen die Kinder der Klasse 4b. „Mit Hilfe der Computerprogramme erhalten wir zusätzliche Übungen - von leichten Rechtschreib- und Grammatik- bis hin zu schwierigen Matheaufgaben – finden wir alles, was wir können müssen. Da jeder seine Arbeit unter seinem eigenen Namen abspeichert, weiß er anschließend auch immer, was er noch üben muss oder was er schon gut kann.“
Für die folgenden Schuljahre gibt es dann Erweiterungen dieser Lernspiele. Es kommen u.a. noch das Rechtschreibprogramm Gut1 sowie FIDI, Zebra, Pusteblume und Lernkartei dazu. An den Computern können wir auch noch Antolin machen, um unser Leseverständnis zu stärken. Außerdem forschen wir im Internet für den Sachunterricht nach Informationen zu unseren Themen.
Eure Computerfreaks Leon Schute, Timo Roth, Leon Dwinger, Stephan Almoneit und Jan Lennart Tillmann aus der Klasse 4b
Computer
Der PC und das Internet werden zukünftig einen festen Bestandteil in der kindlichen Lebenswelt haben, etwa beim Schreiben und Gestalten von eigenen Texten, zum Arbeiten mit Lernsoftware oder zur Informationssuche. Heutzutage besitzt jeder zweite deutsche Haushalt mit Kindern zwischen 6 und 17 Jahren einen Computer. Für die Arbeit in der Grundschule bedeutet das, dass sie sich dieser Realität stellen muss, denn der Umgang mit dem Computer ist für einen großen Teil der Grundschulkinder selbstverständlich.
So ist es – vor allem nach den neuen Richtlinien - neben den drei Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen heute auch eine Aufgabe der Grundschule, die Medien – und Internetkompetenz anzubahnen und den Computer als ein weiteres Medium im Unterricht einzusetzen.
Weitere Argumente für den Computereinsatz sind:
Der Computer stellt eine hohe Arbeits- und Lernmotivation dar.
Durch seine vielfältigen Möglichkeiten der grafischen Gestaltung ist er ein gutes zusätzliches Hilfsmittel bei der Veranschaulichung abstrakter Vorgänge.
Die meisten Lernprogramme geben eine sofortige Rückmeldung an den Schüler.
Er ermöglicht dem Schüler ein individuelles, autodidaktisches Lernen unabhängig vom Erwachsenen/Lehrer.
Ausstattung
An der Ewaldschule begann man schon 1998 Computer in den Unterricht einzubinden. Zuerst wurde nur in 1 Klasse mit 3 älteren Computern gearbeitet, die teilweise von der Elternschaft gesponsert wurden. In den folgenden 11 Jahren erhöhte sich der Bestand auf 45 Computer, so dass neben der Einrichtung von Medienecken in verschiedenen Klassenräumen zum Schluss auch ein Computerraum mit 21 Rechnern ausgestattet werden konnte. Unsere Ausstattung bestand zuerst aus von Firmen gesponserten, älteren Modellen, an die wir durch die Initiative des Fördervereins gelangten. Durch häufige Geldbereitstellung des Fördervereins wurde die Computerausstattung ständig modernisiert und erweitert.
Da es in den letzten Jahren auch im Interesse des Landes NRW lag, den Computereinsatz in der Grundschule zu forcieren, erhielten die Grundschulen in den letzen 7 Jahren Gelder im Rahmen einer e-initiative bzw. aus dem städtischen Haushalt für die Anschaffung neuer Computer.
Anfang 2011 wurden die nächsten 9 Rechner, diesmal Laptops inklusive Laptopwagen, in Betrieb genommen. Somit ist die Ewaldschule in der glücklichen Lage, dass alle ihre jetzt 54 Computer neueren Datums sind.
Seit Anfang des Jahres 2004 sind zudem alle Klassenräume und der Computerraum vernetzt.
So findet der Computereinsatz an der Ewaldschule statt:
Im Rahmen offener Unterrichtsformen erhalten die Schüler während des normalen Unterrichts die Möglichkeit, verschiedene Aufgaben am Computer zu lösen. Dies können zum Beispiel sein:
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Ø das Schreiben und Gestalten von Texten (Briefe, Gedichte, Sachtexte, Klassenzeitung usw.).
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Aufgrund der Vernetzung besteht auch die Möglichkeit der Kommunikation der Klassen untereinander.
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Ø Anstelle eines Arbeitsblattes lässt der Lehrer die gleichen Aufgaben am Computer bearbeiten.
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Ø Einige Kinder arbeiten während des Unterrichts mit Lernsoftware, die entweder zum Lehrbuch passt („Welt der Zahl“, „Zebra“, „Bausteine“) oder aber auch Lehrbuch unabhängig sein kann (Rechtschreib- und andere Sprachprogramme, CDs zu verschiedenen SU-Themen usw.).
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Ø Training des Leseverständnisses durch Beantworten von Fragen bei „Antolin“
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Ø Informationen zu einem bestimmten Thema (z.B. Zootiere) aus dem Internet holen.
Dabei sollen auch Grundkenntnisse des Internets erworben werden. Der Pfad/Zugang wird aber vorher vom Lehrer festgelegt.
Für die Begrenzung des Internet-Zuganges
sprechen zwei Gründe :
- Das Internet wächst explosionsartig und das WORLD-WIDE-WEB (www.) hat zur Zeit schon über 2 Milliarden Seiten. Daher wird es im Grundschulbereich notwendig, durch gezieltes Bewerten, Vergleichen und Überprüfen die Datenflut des Internets zu begrenzen. Auch in einer Universitätsbibliothek würden sich Kinder nicht zurechtfinden.
- Für die Begrenzung des Internet-Zugangs spricht auch, dass viele Suchmaschinen und Adressen, die für Erwachsene gedacht sind, durch Werbung, Gewaltszenen sowie pornografische Bilder überladen sind.
Aus diesem Grunde sollte man auch zu Hause auf einen beschränkten Zugang zum Internet achten.
Lesenswert zu diesem Thema ist der Artikel "Grundschüler sicher im Netz". Hier wurde ein Beitrag zusammengefasst, der am 3.3.10 auf WDR 2 lief.
www.wdr.de/radio/wdr2/quintessenz/549282.phtml
In diesem Artikel wird zudem auf Broschüren und eine CD-ROM hingewiesen, die Sie bei der Landesanstalt für Medien NRW kostenlos für den häuslichen Einsatz beziehen können. Wir werden diese CD-ROM in nächster Zeit auch in unserer Schule einsetzen.
Für Grundschulkinder werden viele geeignete LINKS angeboten.
a)
Hier eine Auswahl von Adressen für Kinder im Internet
Ø Einrichten einer e-mail-Adresse für Kinder
Ø Versenden virtueller Grußpostkarten
Ø Weitere interessante Adressen
www.mathe-im-netz.de
www.hamsterkiste.de
www.antolin.de