Unser Klassentier
Klassenlehrerin: Frau Wiengarten
Klassenpflegschaftsvorsitzende: Frau Kühn
Vertreter: Herr Kantak
Besuch im Rathaus
Da wir uns im Sachkundeunterricht mit der Stadt Oer-Erkenschwick beschäftigten, wollten wir auch einmal das Rathaus und den Bürgermeister besuchen.
Am 17. 1. war es dann soweit. Um 10 Uhr trafen wir am Rathaus ein und wurden durch das Gebäude in den großen Sitzungssaal geführt. Wo sonst die Ratsherren von den verschiedenen Parteien wichtige Entscheidungen zum Wohl unserer Stadt fällen, durften wir in den bequemen Sesseln Platz nehmen. Der Bürgermeister, Herr Menge nahm sich viel Zeit, uns einiges über die Stadt zu erzählen. Wir hatten viele Fragen an den ersten Bürger der Stadt, die er geduldig beantwortete. Wir erfuhren etwas über verschiedene Bauprojekte z. B. auf dem Zechengelände, am Bunker oder auf dem Kirmesplatz.
Wir wünschten uns einen neuen Spielplatz an der Ewaldstraße, den er uns im Rahmen der Bebauung des Zechengeländes in Aussicht stellte. Bereitwillig beantwortete Herr Menge auch persönliche Fragen zu seiner Arbeitszeit, seinem Verdienst, seinen Hobbys oder seinem Haustier, einer Katze. Zum Schluss machte ein Fotograf der Stimbergzeitung noch ein Foto von Herrn Menge mit uns Kindern.
Anschließend führte Frau Tempel uns in das Standesamt, wo uns der Standesbeamte seine Aufgaben erklärte. In erster Linie muss er Eheleute trauen, die sich zur Heirat entschlossen haben. Doch er hat auch noch weitere Büroarbeiten zu erledigen.
Unser Besuch endete mit dem Gang in das Bürgerbüro, in dem uns ein Mitarbeiter die Aufgabe dieses Amtes erklärte. Jeder Einwohner Oer-Erkenschwicks ist in dem Computer erfasst, was er uns dadurch bewies, dass er den Namen eines Schülers eingab und uns sofort alle Informationen vorlesen konnte. Ferner kann man hier Ausweise beantragen, Hunde anmelden und vieles mehr.
Zum Abschluss unseres Besuches bekamen wir einen leckeren Lutscher und einen Jugendfreizeitführer, an dem Schüler der Paul-Gerhardt-Schule mitgearbeitet haben. Gegen 11.30 Uhr gingen wir wieder zurück zur Schule.
Wir waren froh, dass wir im Rathaus so umfangreich über unsere Heimatstadt informiert worden sind.
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Basteln im Advent
Alljährlich findet am Freitag vor dem 1. Advent unser Projekt „Wir schmücken unsere Schule weihnachtlich“ statt.
Alle Kinder unserer Klasse bastelten mit bastelbegeisterten Eltern weihnachtliche Fensterbilder. In diesem Jahr entstand an unseren Klassenfenstern eine Stadt aus Ton- und Transparentpapier. Dazu gesellten sich Tannenbäume und Sterne. Eifrig wurde ausgeschnitten und geklebt. Zwischendurch naschten wir an weihnachtlichem Gebäck. Als wir unser Werk nach getaner Arbeit betrachteten, kamen wir einstimmig zu dem Entschluss: Das sieht aber wirklich toll aus – richtig weihnachtlich haben wir die Fenster geschmückt!
Bei einer täglichen Adventsgeschichte aus dem Weihnachtskrimi „Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke“ steigt die Spannung. Nur noch ein paar Wochen und schon haben wir Ferien und feiern das Weihnachtsfest!
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Wir lernen eine Großbäckerei kennen
Am Dienstag, dem 8. November fuhren wir nach Lüdinghausen in die Großbäckerei Geiping. Dort wurden wir von einem Bäckermeister empfangen, der uns zuerst in einem Seminarraum über die Firma informierte. Bevor die Führung durch die Backstube begann, mussten wir weiße Hauben aufsetzen, damit keine Haare in Teigbehälter oder auf Gebäck fallen konnten. Die Erwachsenen zogen außerdem weiße Kittel an.
Jetzt ging es durch das Gebäude in die Backstube. Dort konnten wir sehen, wie riesige Knethaken in vielen großen Behältern Hefeteig herstellten, der an der nächsten Station in eine Maschine geschüttet wurde, die unzählige Brötchen formte. Diese landeten auf Blechen in einer geschlossenen Trommel. Dort mussten sie gehen, damit unsere Brötchen auch schön locker und groß werden. Zahlreiche Kisten standen gestapelt bereit, in denen die noch nicht gebackenen Brötchen mit LKWs zu den Geiping-Filialen transportiert werden, wo man sie an Ort und Stelle backt, damit wir zum Frühstück knusprige Brötchen genießen können. Es gab auch eine Abteilung, in der Kuchen hergestellt wurde. Wir schauten einer Mitarbeiterin über die Schulter, die zahlreiche Äpfel schälte. Die Apfelkuchen sahen sehr lecker aus.
Die riesigen Backbleche, auf denen Brot gebacken wurde, versetzten uns in Erstaunen.
In großen Heißluftbacköfen wurden Teigreste abgebacken, die als Schweinefutter an die umliegenden Bauern geliefert werden.
Den Abschluss unserer Führung bildete eine Fragestunde in dem Seminarraum. Nachdem wir so viele leckere Backwaren gesehen hatten, freuten wir uns über eine Kostprobe in Form von süßen Brötchen, die wir zum Abschluss erhielten.
Einen Einblick in so eine riesige Backstube zu erhalten, fanden wir sehr interessant. Wer hätte gedacht, wie viele tausend Brötchen, Brote und Kuchen in den 24-Stunden-Schichten hergestellt werden.
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Besuch bei Bäckermeister Ewers
Im Rahmen unserer Unterrichtsreihe „Vom Korn zum Brot“ besuchten wir Bäckermeister Ewers an der Klein-Erkenschwicker-Straße in Oer-Erkenschwick. Herr Ewers ist mittlerweile Rentner, doch das Backen macht ihm noch immer große Freude. In seinem Keller besitzt er eine kleine Backstube. Dort stehen mehrere Eisen, mit denen man Hörnchen herstellen kann. Zuerst durften wir zuschauen, wie der Bäckermeister aus dem Teig die dünnen Kreise backte und sie anschließend fachmännisch mit Hilfe einer Form zu Tüten drehte. Als er fragte, wer von uns das auch einmal ausprobieren wolle, waren wir begeistert. Jeder durfte aus dem abgebackenen Teig mit Hilfe der Form Tüten herstellen, die uns an Eistüten erinnerten. Vielen gelang das schon ganz gut, obwohl der gebackene Teig ganz schön heiß war. Wenn man ihn aber abkühlen ließ, wurde er zu hart und man konnte keine Tüten formen. Natürlich durften wir unsere selbst hergestellten und auch noch etliche weitere „Neujährchen“, wie diese Köstlichkeiten auch genannt werden, weil sie häufig zu Neujahr gebacken werden, futtern.
Da in der Küche immer nur eine Hälfte unserer Klasse Platz fand, zeigte uns Jessicas Opa im Nebenraum eine Kugeluhr. Diese besondere Uhr funktioniert mit Kugeln, wobei in jeder Minute eine Kugel mit einem Arm auf eine Schiene gehoben wird. Nach 5 Minuten fällt eine Kugel auf die nächste Schiene, die in 5 Minuten-Schritte eingeteilt ist. Zu jeder vollen Stunde fällt dann eine Kugel wieder eine Etage tiefer, sodass man genau die Uhrzeit ablesen kann.
Gestärkt durch die vielen Hörnchen und beeindruckt von der tollen Uhr liefen wir nach einer Stunde wieder zurück zur Schule.