Medien: Computer und Bücherei

Computer

Der PC und das Internet haben einen festen Bestandteil in der kindlichen Lebenswelt, etwa beim Schreiben und Gestalten von eigenen Texten, zum Arbeiten mit Lernsoftware oder zur Informationssuche. Heutzutage besitzt jeder zweite deutsche Haushalt mit Kindern zwischen 6 und 17 Jahren einen Computer. Für die Arbeit in der Grundschule bedeutet das, dass sie sich dieser Realität stellen muss, denn der Umgang mit dem Computer ist für einen großen Teil der Grundschulkinder selbstverständlich.

 

So ist es – vor allem nach den neuen Richtlinien -  neben den drei Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen heute auch eine Aufgabe der Grundschule, die Medien – und Internetkompetenz anzubahnen und den Computer als ein weiteres Medium im Unterricht einzusetzen.

 

So findet der Computereinsatz an der Ewaldschule statt:

 Im Rahmen offener Unterrichtsformen erhalten die Schüler während des normalen Unterrichts die Möglichkeit, verschiedene Aufgaben am Computer zu lösen. Dies können zum Beispiel sein:

Ø  das Schreiben und Gestalten von Texten (Briefe, Gedichte, Sachtexte, Klassenzeitung usw.).

  • Aufgrund der Vernetzung besteht auch die Möglichkeit der Kommunikation der Klassen untereinander.
  • Ø   Anstelle eines Arbeitsblattes lässt der Lehrer die gleichen Aufgaben am Computer bearbeiten.
  • Ø  Einige Kinder arbeiten während des Unterrichts mit Lernsoftware, die entweder zum Lehrbuch passt („Welt der Zahl“) oder aber auch Lehrbuch unabhängig sein kann (Rechtschreib- und andere Sprachprogramme, CDs zu verschiedenen SU-Themen usw.).
  • Ø Training des Leseverständnisses durch Beantworten von Fragen bei „Antolin“
  • Ø  Informationen zu einem bestimmten Thema (z.B. Zootiere) aus dem Internet  holen.

Dabei sollen auch Grundkenntnisse des Internets erworben werden. Der Pfad/Zugang wird aber vorher vom Lehrer festgelegt.

  

Für die Begrenzung des  Internet-Zuganges

sprechen zwei Gründe : 

- Das Internet wächst explosionsartig und das WORLD-WIDE-WEB (www.) hat zur Zeit schon über 2 Milliarden Seiten. Daher wird es im Grundschulbereich notwendig, durch gezieltes Bewerten, Vergleichen und  Überprüfen die Datenflut des Internets zu begrenzen. Auch in einer Universitätsbibliothek würden sich Kinder nicht zurechtfinden.

- Für die Begrenzung des Internet-Zugangs spricht auch, dass viele Suchmaschinen und Adressen, die für Erwachsene gedacht sind, durch Werbung, Gewaltszenen sowie pornografische Bilder überladen sind.

 

Aus diesem Grunde sollte man auch zu Hause auf einen beschränkten Zugang zum Internet achten.

 

Für Grundschulkinder werden viele geeignete LINKS angeboten. 

a)     

     Hier eine Auswahl von Adressen für Kinder im Internet

 

Ø   Einrichten einer e-mail-Adresse für Kinder

     www.linomail.de

 

Ø   Versenden virtueller Grußpostkarten

www.schicknekarte.de

www.die-maus.de

www.kinderbuchforum.de

 

Ø   Weitere interessante Adressen

www.kidsville.de

www.kindernetz.de

www.sowieso.de

www.pixelkids.de

www.coole-schule.de

www.fliegmalweg.de

www.kindercampus.de

www.mathe-im-netz.de

www.multicids.de

www.geo.de/geolino/

www.hamsterkiste.de

www.antolin.de

 

 

Büchereistunde

Eine der beliebtesten Schulstunden der Woche ist die Büchereistunde. In dieser Zeit haben die Schüler die Gelegenheit, aus dem reichhaltigen Angebot der Schülerbücherei ein Buch auszuwählen und es zu Hause zu lesen. Die Ausleihe geschieht durch helfende Eltern. Die Ausleihe findet jeden donnerstag zwischen 8.00 und 9.30 Uhr für alle Schülerinnen und Schüler der Schule statt. Die Kinder können ihre gelesenen Bücher abgeben und sich ganz in Ruhe ein Buch aussuchen. Die Mütter wechseln sich bei der Ausleihe ab. Sie beraten gegebenenfalls die Kinder, die sich nicht recht für ein Buch entscheiden können.

 

Vernetzung von Büchern und dem Internet

Seit vielen Jahren ist unsere Schule bei Antolin angemeldet. Wir starteten zuerst in zwei Klassen, um das Programm zu erproben. Nachdem sich vor drei Jahren alle Kolleginnen und Kollegen davon überzeugt hatten, dass sich die Lesemotivation der Kinder mit Hilfe des Programms steigern ließ, wurde zum Ende des Schuljahres mehrheitlich beschlossen, die Lizenz in eine Schullizenz umzuwandeln.

Bevor die Schüler bei Antolin registriert werden, erhalten die Eltern eine ausführliche Information über das Programm (siehe Anhang).

Alle Schüler erhalten zu Beginn ihrer Arbeit mit Antolin einen persönlichen Zugangscode, den sie in der Schule, aber auch zu Hause jederzeit nutzen können. Hierzu erhalten sie einen eigenen Ausweis mit ihrem Benutzernamen und ihrem Kennwort.

 

Da wir in der Schule in allen Klassen Computer mit Internetzugang haben und über einen Computerraum verfügen, können alle Kinder auch während der Unterrichtszeit mit dem Programm arbeiten.

Um den Kindern Lesematerial anzubieten, das sie bei Antolin eingeben können, steht ihnen eine Schulbücherei zur Verfügung. Alle registrierten Bücher sind mit einem Antolin-Aufkleber gekennzeichnet. In den einzelnen Klassen können ebenfalls viele markierte Antolinbücher ausgeliehen werden.

Um die Lesemotivation und die Arbeit mit dem Programm zu fördern, nutzen wir die Möglichkeit, den Leistungsstand der Kinder in Form einer Urkunde zu würdigen.

 

 

Anhang: Text des Elternbriefes

Liebe Eltern,

eine der wichtigsten Aufgaben, die die Schule zu vermitteln hat, ist das Lesen. Es schafft die Grundlage, um berufliche Ziele und Wünsche zu erreichen und um sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen.

Allerdings ist auch bekannt, dass die Lesefreude im Laufe der Schulzeit stetig abnimmt. Wenn man davon ausgeht, dass Kinder im Kindergartenalter Geschichten geradezu verschlingen, zeigt sich von dieser Begeisterung bei vielen Jugendlichen nur noch wenig.

Welche Wege gibt es, das Lesen bei Kindern und Jugendlichen wieder zu einer Leidenschaft zu machen? Gute Erfolge hat das Internetprogramm „Antolin“ zu verzeichnen: Es motiviert Schülerinnen und Schüler nachhaltig zum Lesen.

Und das funktioniert so: Ein Kind liest ein Buch und beantwortet anschließend im Internet dazu Fragen. Für jede richtige Antwort bekommt es auf einem persönlichen Lesekonto Punkte gutgeschrieben. Die Internetadresse dieses Programms lautet: www.antolin.de.

Liebe Eltern, auch unsere Klasse wird sich künftig an diesem Programm beteiligen – und möglichst viele Punkte sammeln – zum Wohle Ihrer Kinder.

Jedes Kind bekommt ein passwortgeschütztes Lesekonto. Dafür geben wir den Vornamen, Spitznamen oder den vollständigen Namen Ihres Kindes an. Es erleichtert unsere Arbeit, den vollständigen Namen des Kindes zu verwenden.

Da „Antolin“ im Internet zu Hause ist, können auch Sie von zu Hause aus die Lese-Entwicklung Ihres Kindes mitverfolgen. Voraussetzung ist nur ein Internet-Anschluss. Fragen Sie bei Ihrem Kind nach, lassen Sie sich im Lesekonto die erreichten Punkte zeigen, loben Sie und ermuntern Sie. Nicht allein die Schule, auch Sie können viel für die Lesemotivation Ihres Kindes tun. Der Lese-Erfolg Ihres Kindes wird Ihnen Recht geben.

 

Mit freundlichen Grüßen