Gemeinsames Lernen

Auszug aus dem Schulprogramm
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Überblick

  ·        Räumliche Vorzüge:

Ø   Fahrstuhl

Ø   Behindertentoilette

Ø   Musik- und Therapieraum

Ø  Mehrzweckräume zur äußeren Differenzierung

    und Förderung

 

·        Personelle Vorzüge:

   - 3 Sonderpädagogen -

   sind mit dem Grundschullehrer in Doppelbesetzung oder

   zur Einzelförderung stundenweise im  Unterricht der

   GL-Klassen.

 

  • Soziale Vorzüge:

Ø   soziales Lernen durch alltägliches Miteinander

Ø   wohnortnahe Förderung:

Kinder mit Förderbedarf können in ihrem häuslichen Umfeld verbleiben und entstandene soziale Kontakte auch im Nachmittagsbereich pflegen

 

  •  Pädagogische Leitprinzipien:

Ø   differenzierter Unterricht

Ø   methodenreicher Unterricht

Ø   genaue Förderdiagnostik

Ø  Kinder lernen von- und miteinander (Gruppen- und Teamarbeit, Einsatz von „Lernhelfern“…)

Ø  Förderung sozialer Kontakte auch im Nachmittagsbereich

 

  • Zentraler Förderschwerpunkt:

Ø  „Soziales Lernen“

Ø  Stärkung von Kooperations- und Konfliktfähigkeit

Ø Förderung von Toleranz, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft

   

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Lebenspraktische Förderung

In der lebenspraktischen Förderung geht es vor allem darum, Themen zu besprechen und Aktivitäten durchzuführen, die für unser alltägliches Leben von Bedeutung sind. Der Unterricht ist sehr praxisorientiert und handlungsnah. Dabei beschäftigen wir uns mit Fragen zur Körperhygiene: Wie wasche ich meine Hände und Haare richtig, wie pflege ich meine Zähne oder welche Pflegeprodukte sollte ich als Kind benutzen und welche lieber nicht. Wir planen ein gemeinsames Mittagessen, überlegen welche Zutaten für Pasta mit Tomatensoße benötigt werden, schreiben Einkaufszettel, planen den Einkauf, gehen in den Supermarkt und kaufen gemeinsam ein, üben den Umgang mit Geld, kochen gemeinsam und stellen selber Tischsets her. Dies sind nur einige Beispiele von Aktivitäten, die die Schüler hier lernen und in ihrem Alltag umsetzen können.

 

Leben im und mit dem Gemeinsamen Lernen

Das Glück dieser Erde …

…liegt auf dem Rücken der Pferde! Unter diesem Leitspruch macht sich seit fast fünf Jahren einmal in der Woche eine Gruppe von 7 Kindern aus dem „Gemeinsamen Lernen“ auf den Weg zur Reitanlage Golz in Datteln. Dort warten der Haflingerwallach „Negro“, einige Ponys, Hunde und Katzen auf die Jungen und Mädchen der Ewaldschule.

Das Angebot des Heilpädagogischen Reitens und Voltigierens wurde von der Sonderpädagogin Melanie Voß ins Leben gerufen, die in Zusammenarbeit mit Camila Golz die Kinder spielerische an den Umgang mit den Tieren und das Reiten heranführen. Die Kosten werden zum einen von den Eltern selbst getragen und zum anderen durch Spenden finanziert.

Beim Heilpädagogischen Reiten und Voltigieren steht nicht das Reiten als sportliche Aktivität im Mittelpunkt, viel mehr wird das Pferd eingesetzt, um die Entwicklung des Kindes in einem ganzheitlichen Ansatz zu fördern.

Das Medium Pferd hilft beim Abbau und der Überwindung von Ängsten und Aggressionen. Es vermittelt Erfolgserlebnisse und lässt Selbstbestätigung erleben, das Selbstwertgefühl wird gesteigert.

Der Umgang und die speziellen Übungen am und auf dem Pferd fördern die Weiterentwicklung der Wahrnehmung, der Motorik, des Sozialverhaltens und des psychischen Wohlbefindens und können effektiv zur Sprachverbesserung beitragen.

Nach ausgiebigen Streicheleinheiten als Begrüßung werden die Kinder in zwei Gruppen für die beiden Pferde eingeteilt. Im Mittelpunkt stehen motorische und kooperative Übungen auf und am Pferd. In die Übungen werden alle Schüler der Gruppe integriert, sodass es nicht langweilig wird. Bereits nach kurzer Zeit gehen Kinder und Pferde sehr vertraut miteinander um und bilden ein eingespieltes Team.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Sponsoren für ihre Unterstützung bedanken.

Wir hoffen, dass wir weiterhin Sponsoren finden, damit das Projekt noch lange fortgesetzt werden kann!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nele und Laura bei ihrem  Entlassgottesdienst in Recklinghausen im Sommer 2009.

Sie waren zwei der ersten GL-Schülerinnen an der Ewaldschule und haben heute noch Kontakt zu ihren Mitschüler/innen.

 

 

Die Sonderpädagogin Frau Voß, hilft beim Basteln der Laternen: GL = Lernen mit Kopf, Herz und Hand